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  • Wed. Sep 23rd, 2026

«Treibe ich sie in die Hölle?» Vor der Uno droht Trump, Iran zu vernichten

ByRomeo Minalane

Sep 23, 2026
«Treibe ich sie in die Hölle?» Vor der Uno droht Trump, Iran zu vernichten

«Treibe ich sie in die Hölle?» Vor der Uno droht Trump, Iran zu vernichten

In seiner Rede vor den Vereinten Nationen zeigt sich der amerikanische Präsident unnachgiebig. Iran müsse zum Einlenken gebracht werden, sagt er. Innenpolitischer Druck vor den Zwischenwahlen kümmere ihn nicht.

«Ich werde Iran niemals erlauben, eine Nuklearwaffe zu besitzen»: Donald Trump bei der 81. Generalversammlung der Uno.

Richard Drew / AP

Die Rolltreppe hat offensichtlich funktioniert, Probleme mit dem Teleprompter blieben aus. Anders als im vergangenen Jahr, als Donald Trump kleinere technische Pannen bei der Uno persönlich nahm und eine Wutrede gegen die Vereinten Nationen vom Stapel liess, zeigte sich der amerikanische Präsident bei der 81. Generalversammlung für seine Verhältnisse versöhnlich.

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In einer nicht allzu ausufernden, weniger als 40-minütigen Rede am Dienstagmorgen hielt er sich weitgehend an sein Manuskript, dessen Fokus auf dem Krieg gegen Iran lag. Er verlor sich nicht in Assoziationsketten oder obszönen Beschimpfungen von politischen Gegnern. Allerdings stieg er mit viel Selbstlob ein. Es sei ihm, so sagte er einleitend, eine grosse Ehre, die Welt in Amerika willkommen zu heissen, «während wir 250 Jahre glorreiche Freiheit und Unabhängigkeit feiern».

In der Wortwahl, wie man sie von ihm kennt, nannte Trump die USA «the hottest country», das angesagteste Land in der Geschichte der Menschheit. Die amerikanische Wirtschaft würde von der ganzen Welt beneidet, fügte er hinzu. «Unser Militär ist das mächtigste der Erde. Unsere Technologie ist unerreicht, und wir sind in praktisch allem führend.» Die Armutsquote sei historisch niedrig, Aktienkurse gingen durch die Decke, die amerikanische Nation wachse, ihre Macht dehne sich aus. So, kurzum, die Wasserstandsmeldung, wenn es nach Donald Trump geht.

Vor der Uno gab sich der amerikanische Präsident unbekümmert, was die Zwischenwahlen angeht.

John Angelillo / Imago

Gegen den führenden Sponsor des Terrorismus

Dann holte er ein wenig aus. Er erwähnte den 25. Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September 2001. Er erinnerte auch daran, dass sich in zwei Wochen der 7. Oktober in Israel zum dritten Mal jähren werde, «bei dem von Iran finanzierte Terroristen 1200 unschuldige Zivilisten folterten, verstümmelten und töteten, unter ihnen Dutzende Amerikaner und viele Babys».

Damit schlug er den Bogen zum gegenwärtigen Konflikt. Seit 51 Jahren, so sagte er, sei der führende Sponsor des Terrorismus, die Islamische Republik Iran, für Gemetzel und Chaos im Nahen Osten verantwortlich. Diesem Schrecken wolle er ein Ende bereiten. «Vom ersten Tag an, als ich die politische Bühne betrat, war ich unerschütterlich: Ich werde Iran niemals erlauben, eine Nuklearwaffe zu besitzen.»

“Just imagine such a vile regime were ever empowered to carry out large scale terror attacks from behind a nuclear shield”

President Trump speaks on America’s efforts to ensure the Islamic Republic of Iran is NEVER allowed to obtain a nuclear weapon. pic.twitter.com/9y4LuOOLgw

— The White House (@WhiteHouse) September 22, 2026

Doch wie – das bleibt die Frage. Er habe es mit Diplomatie versucht, sagte Trump. Gleich nach seinem Amtsantritt im vergangenen Jahr habe er Iran wirtschaftliche Zusammenarbeit im Gegenzug für das Ende seines Nuklearprogramms und der Unterstützung des Terrors angeboten. «Aber sie haben abgelehnt. Sie ha

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