Hi Welcome You can highlight texts in any article and it becomes audio news that you can hear
  • Mon. Sep 28th, 2026

Das Kunsthaus erhält mehr Subventionen von der Stadt Zürich. Doch das Ringen um staatliche Unterstützung geht bald von neuem los

ByRomeo Minalane

Sep 28, 2026
Das Kunsthaus erhält mehr Subventionen von der Stadt Zürich. Doch das Ringen um staatliche Unterstützung geht bald von neuem los

Das Kunsthaus erhält mehr Subventionen von der Stadt Zürich. Doch das Ringen um staatliche Unterstützung geht bald von neuem los

Die finanzielle Misere im grössten Kunstmuseum der Schweiz ist vorerst abgewendet. Die Entwicklungen im Museum werden aber noch zu reden geben.

Aktualisiert


Der neue Stadtpräsident macht es kurz. Er sei «sehr erfreut» über das Ja zu mehr städtischen Geldern für das Kunsthaus, sagt Raphael Golta (SP), kraft seines Amtes auch Zürcher Kulturminister, am Sonntag vor den Medien. Die Infrastruktur des Museums könne nun angemessen genutzt werden.

Optimieren Sie Ihre Browsereinstellungen

NZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.

Bitte passen Sie die Einstellungen an.

Und: Das Ja der Stimmberechtigten sei sogar leicht höher ausgefallen als bei der Abstimmung zum Chipperfield-Erweiterungsbau im Jahr 2012.

Das sind knappe Worte für eine Abstimmung, in der es für das grösste Kunstmuseum der Schweiz um viel Geld ging – und um seine Zukunft. Das Stimmvolk hat an der Urne höhere Subventionen von 7,3 Millionen Franken pro Jahr mit 55,5 Prozent Ja-Stimmen genehmigt. Damit steigt die finanzielle Unterstützung durch die Stadt auf 25,8 Millionen Franken.

Bemerkenswert ist, dass die Kreise 11 und 12 Nein sagen zu mehr staatlichen Geldern. In Seebach und Schwamendingen hat die SVP viele Wähler – sie lehnte die Vorlage als Einzige ab. Für die Partei ist das ein Achtungserfolg.

Kunsthaus: «Vertrauen, das man sich verdienen muss»

Mit den neuen Beiträgen bekommt das Kunsthaus neu am zweitmeisten Subventionen von der Stadt Zürich. Mehr erhält nur das Schauspielhaus, das nächstes Jahr mit 40,7 Millionen Franken bedacht wird.

Kaum war das Abstimmungsresultat bekannt, reagierte das Kunsthaus mit einer Stellungnahme. Man danke den Zürcherinnen und Zürchern für das entgegengebrachte Vertrauen, heisst es darin. Sie ermöglichten es, das Museum auf eine «nachhaltige finanzielle Grundlage» zu stellen, liess sich dessen Direktorin Ann Demeester zitieren. Es sei ein Vertrauen, das man sich «jeden Tag aufs Neue» verdienen müsse.

Und der Kunstgesellschafts-Präsident Philipp Hildebrand erklärte, man verstehe das Ja als «klaren Auftrag, mit den zusätzlichen öffentlichen Mitteln verantwortungsvoll umzugehen, unsere eigenen Einnahmen und privaten Mittel weiterzuentwickeln».

Das klingt nur bedingt nach Champagnerlaune.

Tatsächlich kann man das Resultat auch anders lesen: Fast die Hälfte der Stimmberechtigten war gegen höhere Subventionen – obwohl die Vorlage bei den Parteien im rot-grünen Zürich breite Zustimmung genoss. SP, FDP, GLP, Grüne und Mitte waren dafür. Die Alternative Linke beschloss Stimmfreigabe.

Das Museum

Read More

Click to listen highlighted text!