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  • Sat. Aug 22nd, 2026

LIVE-TICKER

Byindianadmin

Aug 22, 2026
LIVE-TICKER

Gestern, 11:59

Michele Coviello

Pegelstände des Rheins fallen weiter – Rekordtief in Köln

Der bereits extrem niedrige Wasserstand des Rheins geht im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen (NRW) noch weiter zurück. In Köln wurde aktuell ein historischer Tiefstwert gemessen, wie aus Daten des Wasserstrassen- und Schifffahrtsamtes Rhein hervorgeht.

Nach der Prognose werden die Pegelstände in Köln, Düsseldorf, Emmerich und Duisburg-Ruhrort bis Freitagabend noch deutlich gegenüber den derzeitigen Werten sinken.

«Man kann es kaum glauben, was man da sieht», sagt Moritz Axt, Sprecher des Amtes. In der kommenden Woche sei ein leichter Anstieg der Pegelstände zu erwarten. «Das stellt noch keine Entspannung dar.» Die Wasserstände des Rheins in NRW blieben weiterhin auf sehr niedrigem Niveau.

An den Pegeln Köln, Düsseldorf und Duisburg-Ruhrort stammen die alten historischen Tiefstwerte vor der Trockenheit in diesem Sommer vom 23. Oktober 2018. Sollte die aktuelle Prognose bis Freitagabend eintreffen, würden diese alten Tiefstwerte von 2018 um mehr als 20 Zentimeter unterschritten.

Gestern, 08:52

Michele Coviello

Waldbrand in Deutschland: Möglichst aufs Duschen verzichten

Wegen des hohen Wasserbedarfs bei der Bekämpfung eines grossen Waldbrandes bei Rodenbach im  Bundesland Hessen hat ein Wasserversorger die örtliche Bevölkerung zum Wassersparen aufgerufen.

Die Wasserreserven würden für die Brandbekämpfung benötigt, heisst es in einer Warnmeldung des Main-Kinzig-Landkreises. «Bitte verzichten Sie möglichst auf Duschen, Baden, das Bewässern von Gärten sowie wasserintensive Tätigkeiten.» Der Verbrauch solle auf «das absolut Notwendigste» reduziert werden. Mittlerweile laufe zwar wieder mehr Wasser in die Hochbehälter, als abgezapft werde, dennoch werde die Warnung vorläufig aufrechterhalten.

Der Grossbrand nahe Rodenbach hatte auf einer Waldfläche von rund 55 Hektaren gewütet, ist aber mittlerweile unter Kontrolle. Nun steht für die Feuerwehr die Bekämpfung von Glutnestern an. Am Montag waren gleich an mehreren Stellen in dem Waldstück Feuer ausgebrochen. Verletzt wurde niemand. 

Der Waldbrand bei Rodenbach breitete sich bis nach Bayern aus.

Imago

Montag, 10. Aug., 16:45

Elena Panagiotidis

Fast Dreiviertel Englands leiden unter Blitzdürre

Fast drei Viertel Englands sind inzwischen von Dürre betroffen. Laut Angaben der britischen Regierung herrscht auf 71,3 Prozent der Landesfläche eine sogenannte Blitzdürre – verursacht durch sehr geringe Niederschläge und hohe Temperaturen. Ende Juli war noch knapp die Hälfte Englands als Dürregebiet eingestuft worden. Rund 45 Millionen Menschen leben derzeit in einem betroffenen Gebiet, für 27 Millionen gelten Einschränkungen beim Wasserverbrauch. Grossbritannien erlebt bereits die fünfte Hitzewelle des Jahres; England und Wales verzeichneten vorläufig den trockensten Juli seit 190 Jahren. Besonders extrem ist die Lage im Südosten Englands, wo nur rund ein Prozent der üblichen Niederschlagsmenge fiel. Flüsse, Stauseen und Grundwasserstände sinken weiter, zugleich steigt die Waldbrandgefahr. Die Trockenheit setzt zudem Landwirtschaft und Tierwelt unter Druck.

Ein ausgetrockneter Teil des Hollow Pond in Leytonstone im Osten Londons. Die anhaltende Dürre betrifft neben der Hauptstadt auch weitere Teile Grossbritanniens.

Vuk Valcic / Imago

Montag, 10. Aug., 14:42

Elena Panagiotidis

Grosser Waldbrand in Andalusien breitet sich aus

Ein Waldbrand in der Provinz Huelva im Südwesten Spaniens hat sich ausgebreitet. Das Feuer wütet bereits seit Donnerstag. Die Regionalregierung von Andalusien schätzte die betroffene Fläche auf mehr als 20 000 Hektaren. Unklar ist noch, wie viel Fläche davon tatsächlich den Flammen zum Opfer gefallen ist.

Das Feuer sei derzeit «ausserhalb der Löschkapazität», sagte der andalusische Innenminister Antonio Sanz. Nicht wegen fehlender Mittel, sondern «aufgrund des extremen und unberechenbaren Verhaltens der Flammen2. Es gehe zunächst in erster Linie darum, «die Menschen zu schützen». Insgesamt 479 Personen wurden vorsorglich in Sicherheit gebracht.

Menschen schauen in El Madrono bei Sevilla auf die Flammen.

Mauri Buhigas / Epa Efe

Montag, 10. Aug., 09:22

Kevin Weber

Ernteausfälle in Österreich verursachen eine Milliarde Euro Schaden

Die wochenlange Dürre mit Rekordhitze hat in Österreich in der Landwirtschaft zu einem Gesamtschaden von rund einer Milliarde Euro geführt. Das hat die Österreichische Hagelversicherung als Agrar-Spezialversicherer mitgeteilt. Der Betrag könne noch steigen, wenn die Dürre über die Monatsmitte hinaus anhalte, hat es geheissen. Die jetzige Situation sei einmalig, hat der Chef der Versicherung, Kurt Weinberger, gesagt. «Wir haben ein Niederschlagsdefizit wie noch nie, wir haben Hitzetage wie noch nie, und wir haben Rekordtemperaturen wie noch nie.»

Es sei mit Ernteausfällen von durchschnittlich rund 30 Prozent zu rechnen. Besonders betroffen sei das Grünland. Bauern hätten aus Futtermangel ihre Rinder zur Notschlachtung bringen müssen, hat Weinberger gesagt. Aber auch bei Mais, Soja und Getreide sei mit erheblichen Ernteausf

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