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22-jährige Frau stirbt in Aarau – Täter nach wie vor unbekannt und auf der Flucht, doch die Polizei gibt Entwarnung

ByIndian Admin

Aug 30, 2026
22-jährige Frau stirbt in Aarau – Täter nach wie vor unbekannt und auf der Flucht, doch die Polizei gibt Entwarnung

22-jährige Frau stirbt in Aarau – Täter nach wie vor unbekannt und auf der Flucht, doch die Polizei gibt Entwarnung

In der Nacht auf Sonntag sind nach einem Rave in Aarau auf der Pferderennbahn Schüsse abgefeuert worden. Über die Hintergründe ist noch immer wenig bekannt.

Aktualisiert


Die Polizei ist im Einsatz.

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Auf der Pferderennbahn im Aarauer Schachen kam es in der vergangenen Nacht zu tödlichen Schüssen. Hunderte, wenn nicht mehrere tausend Personen feierten und tanzten beim «Aarauer Rave Vol. 7» zu elektronischer Musik. Um zwei Uhr nachts soll das letzte Konzert geendet haben, ungefähr eine halbe Stunde später, als viele Festivalbesucher das Areal schon verlassen hatten, fielen die Schüsse.

Wie die Aargauer Kantonspolizei am Sonntagmorgen mitteilte, ist eine 22-jährige Frau durch die Schüsse getötet worden. Sie ist noch vor Ort ihren Verletzungen erlegen. Vier Männer und eine Frau sind teilweise schwer verletzt worden, sie sind zwischen 24 und 27 Jahre alt und befinden sich im Spital. Alle Opfer sind in der Schweiz wohnhaft.

«Verschiedene Hypothesen»

Wer hinter der Tat steckt, ist unklar. Die Polizei spricht von einer «Täterschaft» und lässt damit offen, ob eine Person oder mehrere beteiligt waren. Sicher ist: Die «Täterschaft» ist nach wie vor flüchtig, die Suche läuft laut einem Sprecher der Kantonspolizei «auf Hochtouren» und im ganzen Land. Alles in allem wirken «weit über einhundert» Einsatzkräfte mit: Polizisten, Feuerwehrleute, Sanitäter. Dazu wurde eine Hotline eingerichtet. Für Angehörige von Opfern, für Augenzeugen, die etwas Auffälliges beobachtet haben. Die Nummer lautet: 062 835 62 62.

Laut dem Sprecher der Kantonspolizei ist es «unwahrscheinlich», dass sich die Täterschaft noch in der Gegend befindet. «Sie dürfte geflüchtet sein.» Wohin, in welche Richtung, und mit welchem Fahrzeug, all das weiss die Polizei auch am Sonntagnachmittag noch nicht. Sie gibt aber Entwarnung: «Aufgrund der ganzen Situation schliessen wir aus, dass die Täterschaft irgendwo wieder aktiv werden und zu einer Gefahr werden könnte.»

Auch zum Motiv kann die Kantonspolizei noch keine Angaben machen. Es gebe «verschiedene Hypothesen». «Ist es ein Anschlag? Ist es eine Abrechnung? Ist es sonst eine Tat?», fragt der Polizeisprecher und versprachlicht das gegenwärtige Tappen im Dunkeln. Besonders sei jedoch, dass sich die Tat nach dem Festival ereignet habe, als viele Personen das Areal schon verlassen hatten. Was der Sprecher damit andeutet: Für einen Attentäter wäre es lohnender gewesen, er hätte zugeschlagen, wenn das Festival noch im Gange gewesen wäre.

Wann neue Erkenntnisse vorliegen, steht noch nicht fest. Die Polizei hat eine Medienkonferenz für 18 Uhr 30 angesagt.

Bewaffnete Polizisten patrouillieren am Sonntag in der Nähe der Pferderennbahn Schachen in Aarau.

Michael Buholzer / Keystone

Gebiet grossräumig abgesperrt

Obschon keine «akute Gefahrenlage» besteht, hat die Polizei das Gebiet rund um die Sportanlage am Sonntagmorgen grossräumig abgesperrt. Die Feuerwehr hat mehrere hundert Meter vor der Pferderennbahn eine Strassensperre errichtet. «Kann ich durch? Ich wohne

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