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ByIndian Admin

Aug 30, 2026
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Schüsse in Aarau: Pressekonferenz auf 18 Uhr 30 angekündigt +++ Die Fahndung läuft auf Hochtouren

Bei Schüssen an einer Techno-Party auf dem Areal der Pferderennbahn im Schachen in Aarau ist eine 22-jährige Frau getötet worden. Fünf weitere Personen wurden zum Teil schwer verletzt. Die Täterschaft ist flüchtig.

NZZ-RedaktionAktualisiert


Die Polizei hat das Gebiet rund um die Pferderennbahn Schachen grossräumig abgesperrt.

Michael Buholzer / KEYSTONE

Pressekonferenz findet um 18 Uhr 30 statt

Die Kantonspolizei will um 18 Uhr 30 an einer Pressekonferenz über die Schiesserei informieren, wie die Polizei auf X mitteilte. Teilnehmen werden unter anderem Regierungsrat Dieter Egli, Polizeikommandant Oberst Michael Leupold, der Abteilungschef der stationierten Polizei, Matthias Hauptmann, sowie der Leitende Oberstaatsanwalt Philipp Umbricht. Dabei sollen die bisherigen Erkenntnisse über den Fall präsentiert sowie weitere Massnahmen vorgestellt werden.

Weitere Informationen eventuell um 17 Uhr 30

Die Kantonspolizei hat eine Medienkonferenz am frühen Abend in Aussicht gestellt. Ob sie stattfindet, steht jedoch noch nicht fest. «Das hängt davon ab, welche Erkenntnisse wir Ihnen präsentieren können», sagt Graser. Danach ist die Medienorientierung vorbei.

Auch Fahrende wurden befragt

Ein Medienschaffender konfrontiert Kapo-Sprecher Graser mit einer Meldung von Tele M1: Auch Fahrende, die mit ihren Wohnwagen auf dem Areal einquartiert seien, seien von den Schüssen getroffen worden. Graser sagt, dass die Ermittlungen laufen würden. «Es ist natürlich Standard, dass wir diese Personen eingehend befragen.»

Über einhundert Festivalgänger in Turnhalle befragt

Als sich die Tat ereignete, war das letzte Konzert schon vorbei. Viele Festivalbesucher hatten das Areal schon verlassen, sagt Graser. Von denen, die noch vor Ort waren, die Attacke also miterlebt haben, wurden über einhundert in eine Turnhalle gebracht, wo sie von der Polizei befragt wurden, wie Graser ausführt. «Nicht auszuschliessen wäre ja gewesen, dass unter ihnen Beteiligte gewesen wären.» Dies könne aber inzwischen ausgeschlossen werden.

Motiv ist weiterhin unklar

Auch zum Motiv teilt die Polizei nichts Neues mit. Graser sagt, man prüfe verschiedene Hypothesen. «Eine ist natürlich ein Anschlag, ein anderer wäre eine Abrechnung oder eine Schiesserei mit Zufallsopfern.» Besonders sei jedoch die Tatsache, dass sich die Tat ereignete, als der Rave schon vorbei war und viele Leute das Areal schon verlassen hatten. Was Graser damit andeuten will: Für einen Attentäter wäre es lohnenswerter gewesen, anzugreifen, wenn das Festival noch im Gange ist. 

Viele unbeantwortete Fragen

Graser lässt viele Fragen unbeantwortet. Jene etwa, wonach das Todesopfer italienische Staatsbürgerin sei, wie italienische Medien berichten. Er könne noch nichts dazu sagen, meint Graser. «Denn die Benachrichtigung der Angehörigen ist noch nicht erfolgt.» Zu einem Medienbericht, wonach die Täterschaft in den Wald geflüchtet sei, sagt Graser im Grunde nur: «Die Ermittlungsarbeiten la

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