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38 Tote nach russischem Angriff: Die Lagerung von Munition in bewohntem Gebiet hat verheerende Folgen

ByIndian Admin

Aug 30, 2026
38 Tote nach russischem Angriff: Die Lagerung von Munition in bewohntem Gebiet hat verheerende Folgen

38 Tote nach russischem Angriff: Die Lagerung von Munition in bewohntem Gebiet hat verheerende Folgen

Russland hat in der vergangenen Woche fast 2000 Angriffsdrohnen in Richtung Ukraine geschickt. Bereits zum zweiten Mal wurde dabei ein Munitionsdepot in bewohntem Gebiet getroffen. Die USA sollen ein Treffen zwischen Trump, Selenski und Putin vorgeschlagen haben.

Nach dem Angriff auf ein Munitionsdepot in Mila bietet sich in der Ortschaft ein Bild der Zerstörung.

Dan Bashakov / AP

Die Bewohner der ukrainischen Hauptstadt kommen nicht zur Ruhe. Seit Mittwoch überzieht Russland den Grossraum Kiew mit einer Angriffswelle nach der anderen. Allein von Samstagmorgen bis Sonntagmorgen ist in der Hauptstadt elf Mal Flugalarm ausgelöst worden. In der Nacht auf Sonntag wurden mehrere Lagerhäuser getroffen. Eine Drohne schlug in ein mehrstöckiges Wohnhaus ein und verletzte mindestens drei Personen.

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Verheerender Angriff auf ein Munitionslager

Der bisher mit Abstand folgenschwerste Angriff hat sich am Freitag ereignet. Der Einschlag einer Drohne in einem Munitionsdepot im Dorf Mila im Bezirk Butscha löste eine Explosion aus. Während Stunden folgten immer neue Detonationen. Die Bekämpfung der Feuersbrunst dauerte auch am nächsten Tag noch an.

Insgesamt wurden in Mila 38 Personen getötet. Die meisten Opfer sind in einem Altersheim zu beklagen. Das Gebäude befand sich in unmittelbarer Nähe des Depots und brannte komplett aus. Dabei sollen alle 31 Bewohner ums Leben gekommen sein. Insgesamt wurden 130 Wohnhäuser beschädigt. Fast 400 Menschen mussten evakuiert werden. Die Behörden sperrten wegen des Grossbrandes die wichtigste Autobahn von Kiew nach Westen.

Präsident Wolodimir Selenski sprach angesichts der Tragödie von «schrecklicher Fahrlässigkeit» und kündigte strafrechtliche Konsequenzen für die Verantwortlichen an. Die Lagerung von Munition in Wohngebieten ist in der Ukraine verboten. Laut dem Regierungschef Serhi Korezki wurden die Ermittlungen bereits aufgenommen. Auch der Inlandgeheimdienst SBU ist involviert.

Zweiter Vorfall in zwei Monaten

Das Vergehen wiegt insofern besonders schwer, als es bereits vor acht Wochen zu einem ähnlichen Vorfall gekommen ist. Am 6. Juli trafen russische Raketen ein Lagerhaus des staatlichen Rüstungskonzerns Ukroboronprom, das sich trotz anderslautenden Vorschriften im Ort Wischnewe in einem Wohngebiet befand und auch darüber hinaus die Sicherheitsvorschriften für solche Gebäude nicht erfüllte. Mehrere Personen wurden dabei getötet, Hunderte von Häusern beschädigt.

Der Vorfall in Wischnewe löste einen Aufschrei der Empörung aus. Die meisten Anwohner hatten nicht gewusst, dass in ihrem Dorf Kriegsmaterial lagerte. Zehn Tage später wurden der Geschäftsführer einer Firma, die zum Konglomerat von Ukroboronprom gehört, und sein Stellvertreter verhaftet. Präsident Selenski hatte daraufhin eine Überprüfung aller Munitionslager gefordert: «Jede

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