Pezeshkian will diplomatische Chance nicht verstreichen lassen
Der iranische Präsident Masud Pezeshkian hat das Rahmenabkommen mit den USA, das am Freitag in der Schweiz unterzeichnet werden soll, als einen diplomatischen Sieg für sein Land bezeichnet. «Dementsprechend sollte man diese Chance, die das Land aus der aktuellen Lage herausführen könnte, nicht ungenutzt verstreichen lassen», sagte Pezeshkian laut der Nachrichtenagentur Isna. Solche Gelegenheiten seien begrenzt und würden sich nicht jederzeit erneut bieten.
Masud Pezeshkian bezeichnet das Rahmenabkommen mit den USA als einen diplomatischen Sieg für sein Land.
Imago / Iranian Presidency
Iran soll Hizbullah Zusagen zu Israels Abzug aus Libanon gemacht haben
Der Hizbullah hat nach eigener Darstellung Zusagen von Iran erhalten mit Blick auf einen Abzug der israelischen Armee aus Libanon. Iran habe dem Hizbullah «sehr klar» zugesichert, dass man ein Abkommen mit den USA nur unterzeichne, wenn dieses einen Abzug Israels aus dem Libanon enthalte. Das sagt ein ranghoher Funktionär des Hizbullah der Deutschen Presse-Agentur. Die Frage sei eine der «obersten Prioritäten» für den Iran, dem wichtigsten Unterstützer des Hizbullah.
Laut Medienberichten des Nachrichtensenders Al Jazeera sowie israelischen Beobachtern geht es bei dieser Zusage allerdings um ein mögliches endgültiges Abkommen zwischen den USA und dem Iran, und nicht um das Rahmenabkommen, das am Freitag in der Schweiz unterzeichnet werden soll.
USA und Iran wollen Deal auf dem Bürgenstock unterzeichnen
Seit dem Wochenende ist bekannt, dass die Vereinbarung zwischen Iran und den USA zur Beendigung des Kriegs in der Schweiz unterzeichnet werden soll. Da derzeit in Evian-les-Bains die G-7-Staaten ihren Gipfel abhalten, liegt dies nahe: Das internationale Genf liegt nur wenige Kilometer von Evian entfernt.
Jetzt aber zeigt sich gemäss verschiedenen Quellen der NZZ: Die Unterzeichnung ist nicht in Genf geplant, sondern auf dem Bürgenstock. Die Hotelanlage auf dem Berg im Kanton Nidwalden diente bereits 2024 als Austragungsort für den Ukraine-Gipfel.
Heute, 11:12
Elena Panagiotidis
Trump: Israel muss in Libanon mehr Verantwortung zeigen
Israel muss beim Krieg gegen die Hizbullah-Miliz in Libanon nach Worten von US-Präsident Donald Trump verantwortungsvoller handeln. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu «muss mehr Verantwortung zeigen mit Blick auf den Libanon», sagte Trump bei einem Treffen mit Katars Emir Tamim bin Hamad Al Thani am Rande des G-7-Gipfels im französischen Évian. «Ich bin nicht glücklich damit, wie Israel sich mit Libanon und dem Hizbullah verhalten hat», sagte Trump.
Israel kämpfe schon «zu lang» gegen die Hizbullah und «zu viele Menschen werden getötet», sagte Trump zu dem Krieg, bei dem in Libanon etwa 3800 Menschen getötet und etwa 11 700 weitere verletzt worden sind.
Der Krieg in Libanon gilt als eine der grössten Hürden für das Rahmenabkommen im Iran-Krieg. Trump bezeichnete den Konflikt in Libanon als einen «kleinen Krieg» im Vergleich zum «grossen» Krieg mit Iran. «Aber wir haben diese kleine Nervensäge da draussen, die ständig ihre Fratze zeigt, und es ist der Hizbullah», sagte Trump.
Das Verhältnis mit Netanyahu bezeichnete Trump als «unglaublich» und «sehr effektiv». Israel wäre ohne ihn schon vor langer Zeit «in die Luft gejagt» worden, sagte Trump mit Blick auf den langen Konflikt Israels mit Iran. «Ohne die Vereinigten Staaten gäbe es kein Israel. Ohne mich gäbe es kein Israel», sagte Trump.
Heute, 09:51
Elena Panagiotidis
USA werden laut Trump kein Geld in Iran investieren
US-Präsident Donald Trump erklärte am Dienstag, das Iran-Abkommen gehe nun in eine zweite Phase über, und die USA würden kein Geld in Iran investieren.
«Wir haben unser Abkommen mit Iran abgeschlossen, und es dürfte erfolgreich sein; es geht nun in eine zweite Phase über, die meiner Meinung nach sogar einfacher sein dürfte», sagte Trump gegenüber R
