Nach einigem hin und her hat die Partei entschieden, wer für die SVP in den Wahlkampf um Sitze in der Zürcher Regierung ziehen soll.
Soll wieder für die SVP in den Regierungsrat: Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli.
KEYSTONE
Die Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli (SVP) hat jüngst mit Aussagen über ihre politische Zukunft für Verwirrung gesorgt. Sie prüfe eine Kandidatur für den Ständerat, sagte sie sie zu den Tamedia-Zeitungen – nur um wenig später in einem Video auf Linkedin zu erklären, sie wolle in der Zürcher Regierung bleiben.
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Nun hat die Parteileitung der Zürcher SVP offiziell entschieden, dass sie Rickli für das Rennen um die Regierungratswahlen im Frühling 2027 vorschlagen wollen. Ebenfalls vorgeschlagen wird der Nationalrat Martin Hübscher, wie die Partei am Dienstagabend bekanntgegeben hat. Die Delegierten der SVP werden im Juli entscheiden.
Für Rickli wäre es die dritte Amtszeit. «Ich bin sehr motiviert, mich weiterhin als Regierungsrätin für die Zürcher Bevölkerung und für einen leistungsfähigen Kanton mit einer hohen Lebensqualität einzusetzen», wird sie in der Mitteilung der Partei zitiert.
Ihr Fernziel dürfte der Bundesrat sein. Mutmasslich deshalb hat sie auf dem Weg zur erneuten Kandidatur für den Regierungsrat einen Schlenker gemacht.
Obwohl die Entscheidungsfreudigkeit der Regierungsrätin für Irritationen gesorgt hat, dürfte Rickli im Regierungsrats-Wahlkampf gute Chancen haben. Rickli ist bekannt und in der Bevölkerung beliebt, bei den letzten Regierungsratswah
